Trainingsplan für Wettkämpfe
Wer auf Turnieren bestehen will, braucht mehr als Lust am Springen. Ein gutes Hobby Horsing Training gliedert sich in drei Phasen – genau wie beim echten Pferd. Damit dein Steckenpferd und du fit bleiben, haben wir einen strukturierten Trainingsplan für euch zusammengestellt.
Trainingsplan für Hobbyhorser: Struktur statt Chaos
Ein professioneller Aufbau hilft dir, schneller Fortschritte zu machen und Verletzungen zu vermeiden. Ob Springen, Dressur oder Gelände – der richtige Rhythmus macht's aus.
1. Aufwärmen: Die erste Phase (10–15 Min.)
Ohne Warmup geht nichts. Hier bereitest du Körper und Steckenpferd auf die Belastung vor:
- Lockeres Laufen, Armkreisen, Hampelmann
- Mobilisation: Hüfte, Knöchel, Schultern gezielt durchbewegen
- Steckenpferd "longieren": Führübungen, seitwärts, Rückwärts (Koordination trainieren)
So startest du mit voller Konzentration in die Haupteinheit.
2. Haupteinheit: Dein Fokus (25–40 Min.)
Springtraining: Technik & Rhythmus
- Einzelne Sprünge: Stangen (Poles) in korrekter Technik überwinden – Anflug, Absprung, Landung üben
- Kombinationen: 2–3 Sprünge in Folge, Rhythmus halten, Balance verbessern
- Höhe steigern: Junioren max. 80–100 cm, Senioren 110–130 cm (altersgerechte Progression)
Wichtig: Lieber 5 saubere Sprünge als 20 chaotische. Qualität vor Quantität!
Dressurtraining: Eleganz & Kontrolle
- Hufschlagfiguren: Volten, Schlangenlinien, Durchparieren – die Basics perfektionieren
- Seitenbewegungen: Schulterherein, Travers (für Fortgeschrittene)
- Kur mit Musik: 2–3 Min. Freestyle einüben – das macht auf Wettkämpfen Eindruck
Dressur trainiert dein Feingefühl und die Kommunikation mit deinem Steckenpferd.
3. Abkühlen & Reflexion (5–10 Min.)
Die Cool-down-Phase ist oft unterschätzt, aber wichtig: Dehnen, durchatmen, Puls senken. Schreib dir danach auf, was gut lief und wo du nächste Woche anpacken willst. So wirst du gezielt besser.
Wie oft trainieren?
Freizeitreiter: 2–3x pro Woche à 45–60 Min. ist das ideale Pensum. Du schaffst Fortschritt, ohne dich zu überlasten.
Turnierreiter: 4–5x die Woche ist normal. Aber auch hier gilt: Pausen einplanen – Regeneration ist Teil des Trainings. Übertraining führt zu Frustration und Verletzungen.
Achte darauf, deine Pausen zu nutzen (z. B. montags und freitags frei). So freust du dich auf jede Trainingseinheit.
Trainingsziele für 2026 setzen
Mach dir konkrete Ziele: Erst eine Prüfung im September bestreiten? Eine neue Dressuraufgabe korrekt reiten? Mit klarem Fokus trainierst du effizienter und bleibst motiviert.
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